Mit dem Balkonkraftwerk oder Mini-Solaranlage können Mieter ihren eigenen Öko-Strom erzeugen

Solar Anlage Balkon

Pressetext – Viele Hausbesitzer erzeugen Strom mit Solaranlagen auf dem Dach und erhalten damit grüne Energie frei Haus, die sowohl die Umwelt als auch die Haushaltskasse schont. In Zeiten des Klimawandels und vor allem angesichts der aktuell stark steigenden Energiekosten fragen sich jedoch auch immer mehr Mieter, wie sie aktiv zur Energiewende beitragen können und welche Möglichkeiten sie haben, um eigenen, selbst genutzten Ökostrom zu produzieren. Die Lösung könnten Mini-Solaranlagen für den Balkon sein.

Flexible und einfache Montage des Balkonkraftwerk

Seit einigen Jahren ist in Deutschland die Installation sogenannter Balkonkraftwerke erlaubt. Dabei handelt es sich um kleine Photovoltaikanlagen für die Steckdose, mit denen auf einfache Weise Strom erzeugt werden kann. Diese Mini-Solaranlagen haben einige Vorteile, die sie vor allem zu einem echten Gewinn für die Energiewende und für Mieter besonders interessant machen. Die Solarmodule sind einfach zu installieren, benötigen nur wenig Platz und lassen sich bei einem Umzug schnell ab- und wieder anbauen. Eine Minisolaranlage wie aus der Yuma Balcony-Reihe beispielsweise können Mieter problemlos selbst an ihrem Balkongeländer montieren – ein Elektriker ist dafür nicht erforderlich. Mehr Infos und Bestellmöglichkeiten gibt es unter Telefon 02183-2172090 und unter www.hello-yuma.de. Die glasfreien, leichten Kunststoffmodule, die in verschiedenen Ausführungen erhältlich sind, können entweder mit einer universellen Balkonhalterung oder mit Klettbändern sicher am Geländer befestigt werden – und dienen damit gleichzeitig als Sichtschutz. Jedes Komplettset beinhaltet bereits alle notwendigen Komponenten für den Betrieb eines steckerfertigen Balkonkraftwerks.

Anmeldepflicht des Balkonkraftwerks bei der Bundesnetzagentur

Bitte beachten, vor dem Gebraucht der Balkonkraftwerke sind diese Anzumelden. Auch diese neuen Mini Solaranlagen, oder auch Balkonkraftwerke und Stecker Mini PV Anlagen sind zur Anmeldung bei der Bundesnetzagentur als Behörde verpflichtet. Die Eintragung erfolgt im sogenannten Marktstammdatenregister. Dabei handelt es sich um ein einheitliches behördliches Register, das auf der „Verordnung über das zentrale elektronische Verzeichnis energiewirtschaftlicher Daten – Marktstammdatenregisterverordnung“ basiert. Gesetzliche Grundlage ist das Energiewirtschaftsgesetz (enWG) §§ 111e und 111f.

Die Eintragung und Registrierung im Marktstammdatenregister ist kostenlos. Die Registrierung muss nicht persönlich vom Betreiber vorgenommen werden. Das bedeutet, sie kann auch von einem Verwandten oder oft auch von dem Elektroinstallateur vorgenommen werden, der das Balkonkraftwerk ans Stromnetz angeschlossen hat.

Wenn sich die Daten ändern, können die Angaben im Marktstammdatenregister sogar aktualisiert werden. Das gilt ebenso für die mögliche  Stilllegung der Mini PV Anlage.

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Einstecken und mit dem Balkonkraftwerk Strom erzeugen

Grundsätzlich arbeiten die kleinen Ökokraftwerke nicht anders als ihre großen Pendants auf den Hausdächern. Photovoltaikmodule erzeugen aus der Kraft der Sonne Solarstrom. Mithilfe eines Wechselrichters wird dieser in Netzstrom umgewandelt. Die Mini-Solaranlage lässt sich über eine vorhandene Steckdose oder alternativ über eine spezielle Einspeise-Steckdose mit dem Stromkreis der Wohnung verbinden. Sobald die Anlage angeschlossen ist und die Sonne scheint, werden Kühlschrank, Fernseher und Co. mit Strom versorgt. Reicht der Solarstrom nicht für alle Geräte aus, fließt einfach Strom aus dem Netz hinzu. Eine Anlage mit zwei Standardmodulen kann bei südlicher Ausrichtung rund 600 Kilowattstunden Strom im Jahr erzeugen. Das entspricht etwa dem jährlichen Verbrauch von Geschirrspüler, Waschmaschine und Wäschetrockner.



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